Das Smartphone mit Kredit finanzieren – diese Möglichkeiten gibt es

Das Smartphone gehört heute für viele zu den unverzichtbaren Begleitern des täglichen Lebens. Es ist mehr als ein reiner Funktions-Gegenstand, im digitalen Zeitalter prägt es das Lebensgefühl. Ohne jederzeitigen Smartphone-Zugriff fühlt sich mancher “unvollständig”. Mancher ist bereit, in einen persönlich so wichtigen Gegenstand einiges zu investieren, um “up to date” zu sein.

Das ist auch nötig, denn für die neuesten Versionen von iPhone, Samsung Galaxy, Blackberry oder HTC sind schon einige hundert Euro erforderlich. 600 Euro bilden die absolute Untergrenze, oft kostet die Anschaffung deutlich mehr. Nicht jeder hat gerade so viel übrig. Dann stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten es gibt, das Gerät anderweitig zu finanzieren – zum Beispiel mit einem Kredit. Die gute Nachricht: diese Chance besteht durchaus – hier ein Überblick:

1. Finanzierung über Händler und Hersteller

Viele Händler und Hersteller bieten für die von ihnen verkauften Geräte Kredite an. Oft handelt es sich um Null-Prozent-Finanzierungen. Der “Finanzkauf” kostet dann nicht mehr als der Barerwerb. Allerdings kann dann unter Umständen nicht von Sonderangeboten und Aktionen profitiert werden. Solche Kredite sind schon ab 100 Euro zu haben und häufig mit einer Laufzeit bis zu 33 Monaten ausgestattet. Die möglichen Maximalbeträge reichen auf jeden Fall aus, um die Anschaffung zu hundert Prozent zu finanzieren. Will man die Finanzierung nutzen, ist man natürlich auf das Angebot des jeweiligen Händlers bzw. Herstellers beschränkt. Der Vorteil ist: bei dieser Art der Finanzierung besteht keine Vertragsbindung.

2. Finanzierung über Mobilfunkanbieter

Auch Mobilfunkanbieter ermöglichen Finanzierungen mit null Prozent Zinsen. Allerdings handelt es sich trotzdem häufig nicht um Kredite zum “Nulltarif”. Denn in vielen Fällen wird der Kredit nur gewährt, wenn gleichzeitig ein entsprechender Handyvertrag abgeschlossen wird, erklären die Experten von eteleon. Kreditlaufzeit und Vertragslaufzeit sind dabei identisch und umfassen üblicherweise 24 Monate. Bei einer solchen Finanzierung sollte auf jeden Fall geprüft werden, ob der miteingekaufte Tarif auch tatsächlich von Vorteil ist. Nur dann lohnt sich die Bindung. Manchmal werden aber auch Finanzierungen ohne Tarif angeboten. Oft beziehen sich die Finanzierungsangebote nur auf eine beschränkte Geräte-Auswahl.

3. Finanzierung über Banken

Smartphone-Finanzierungen werden auch von Banken angeboten. Das hat den Vorteil, weder an einen bestimmten Hersteller oder Händler, noch an einen Mobilfunkanbieter gebunden zu sein. Null-Prozent-Kredite gibt es hier jedoch nicht. Kreditinstitute verlangen Zinsen, so dass für das Smartphone auf jeden Fall mehr zu zahlen ist als der eigentliche Kaufpreis. Nicht selten sind Kredite erst ab Beträgen von 1.000 Euro möglich. Das Smartphone wäre dann “überfinanziert”. Dafür sind die Laufzeitoptionen bei Kreditinstituten oft großzügiger. Es sind auch längere Laufzeiten drin, wodurch die monatliche Ratenbelastung geringer wird. Auf jeden Fall sollten die Konditionen mehrerer Banken verglichen werden, denn hier bestehen Unterschiede.

Was ist bei der Kreditaufnahme zu beachten?

Smartphone-Kredite sind grundsätzlich erst ab 18 möglich. Denn das Gesetz verbietet Kreditvergabe an Minderjährige. Zu den Kreditvoraussetzungen gehören üblicherweise eine positive Schufa und gesicherte Einkünfte. Bei Krediten an Selbständige, Rentner, Studenten oder Hausfrauen/-männer werden häufiger Einschränkungen gemacht, entweder bei der möglichen Laufzeit oder beim Kreditbetrag.

Auch wenn es bei den Raten in der Regel um überschaubare Beträge geht, sollte man sich vor einer Kreditfinanzierung immer fragen, ob der monatliche Betrag auch tatsächlich darstellbar sein. Die Finanzierung für das Smartphone darf nicht zu Einschränkungen in anderen Bereichen führen oder gar in übermäßige Verschuldung. Dann ist es besser, seine Ansprüche bezüglich der neuesten Technik etwas herunterzuschrauben oder noch ein wenig länger zu warten.

Es gibt mittlerweile auch Angebote, um Smartphones zu “leasen”. Hier tritt dann die monatliche Miete an die Stelle der Finanzierungsrate. Bei längerer Mietdauer kann dann das Smartphone zum Restwert gekauft werden. Ob das günstiger ist, kann nur ein genauer Vergleich zeigen. Das Manko bei der Miete ist, dass das Smartphone einem nicht gehört.

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